Review of Jurassic Park

Jurassic Park (1993)
10/10
Der Film gehört in die 250 besten Filme aller Zeiten.
5 February 2012
Viele Menschen glauben, dass alle Dinosaurier in Jurassic Park von der Spezialeffektfirma Industrial Light and Magic (Star Wars) mit dem Computer gemacht wurden. Das wurden sie nicht, nur der kleinste Teil der Dinos entstand im Rechner. Der Rest waren/sind animatronische Puppen (Roboter) der Firma Stan Winston Studio (Terminator). Is das wichtig? Nein, denn die Verschmelzung beider Techniken gelingt so überzeugend, dass die Illusion auch noch nach fast zwanzig Jahren perfekt ist. Außerdem ist der Film so gut, dass man beim Zusehen nicht dazu kommt, über die Machart nachzudenken. Man ist von der ersten bis zur letzten Minute gefesselt. Der Film basiert auf dem Bestseller von Michael Crichton. Spielberg und Drehbuchschreiber David Koepp änderte einige Aspekt des Romans, die aber nicht sehr stören, wenn man nicht gerade ein devoter Fan der Romanvorlage ist. Ein Beispiel für eine Änderung: Der Charakter Hammond stirbt am Ende des Buches, im Film überlebt er und taucht im zweiten Teil wieder auf. Der Character Hammond ist der Besitzer der Firma InGen, welche im Film die Dinosaurier klont, um sie als Attraktionen in einem Vergnügungspsark auszustellen bzw. vorzuführen. Er wird von dem britischen Regisseur (Gandhi) und Schauspieler Richard Attenborough gespielt, der für die Rolle nach Jahren wieder vor die Kamera trat. Die anderen Schauspieler im Filmen waren keine Stars, als sie für den Film besetzt wurden, noch wurden sie welche, druch den enormen Erfolg des Films. Das haben wohl Spielberg-Filme so an sich, sie sind selbst der Star, sie machen keine. Nichts desto trotz sind die Schauspieler alle sehr gute Schauspieler, die ihren Rollen mehr Dimensionen verleihen, als ihnen das Drehbuch vorgibt. Zu erwähnen sind der Neuseeländer Sam Neill als Paläontologe Doktor Alan Grant, eine Rolle, die zunächst Harrison Ford angeboten wurden. Seine Freundin Ellie Sattler wird gespielt von Laura Dern, Tochter von Hollywood-Veteran Bruce Dern. In der Rolle von Hammonds Enkel Tim ist Joseph Mazello zu sehen. Damals Kinderschauspieler, heute spielt er in Filmen wie G.I. Joe oder Sozial Network. Der Wildhüter Maldoon wird gespielt von Bob Peck, einem mittlerweile verstorbenen englischem Schauspieler, der durch die Mini-Serie Edge of Darkness bekannt wurde. Diese Miniserie aus dem Jahr 1985 wurde 2010 mit Mel Gibson in der Hauptrolle als Kinofilm unter dem selben Titel neu verfilmt. Der beliebteste Charakter im Film so wie im Buch ist wahrscheinlich der Chaostheoretiker Ian Malcom, gespielt von Jeff Goldblum, welcher in der Fortsetzung Lost World die Hauptrolle spielt. Der einzige tatsächliche Filmstar in Jurassic Park ist wohl Samuel L. Jackson als Computertechniker, der aber zum Zeitpunkt, da der Film gedreht wurden, noch keiner war. Erst ein Jahr später wurde der mit Pulp Fiction weltberühmt. Aber wie gesagt, der Film wurde nicht für einen Star gemacht, noch dient er als pures Vehikel Effekte vorzuzeigen, wie z. B. Transformers, sondern er verbindet alle einzelnen sehr guten Elemente - auch die Musik von John Williams - zu einem sehr guten Ganzen. Ein fast perfekter Film, der mit Spannung, Action, sehr guten Effekten und gut geführten Schauspielern zu zwei sehr guten Stunden Unterhaltung zusammengeschnitten wurde. Den kann man sich immer wieder anschauen.
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