18 April 2012 4:56 AM, PDT | negativ-film.de | See recent negativ-film.de news »

Langsamer Augenaufschlag, herausforderndes Nachvornelehnen, frecher Seitenblick, schüchternes Zurückweichen, selbstbewusste Begutachtung der Runde, scheues Kopfsenken, laszives Mascarablinzeln – beschrieben wird nicht die Gestik und Mimik Marilyn Monroes sondern die Kameraarbeit von Ben Smithard für My Week with Marilyn, die die Eigenheiten der zentralen Figur sowie ihre mediale Darstellung in kondensierter Form wiederspiegelt. Vor allem zu Beginn des Films herrscht, besonders wenn Monroe gezeigt wird, eine extreme Unruhe in den Bildern. Die Unmöglichkeit ein klares Bild der Person einzufangen sowie ihre eigene innere Aufwühlung werden so eingefangen. Diese inszenatorische Raffinesse kann aber leider nicht über den gesamten Film hinweg beibehalten werden.

Schon der Filmanfang stellt programmatisch das vor, was sich später zum Problem des Films entwickeln wird. In einem endlosen schwarzen Raum erscheint plötzlich ein Lichtkegel, in dessen Zentrum Marilyn Monroe (Michelle Williams) in einem strahlend weißen Kleid steht. Zunächst wendet sie dem Publikum den Rücken zu, dreht sich dann um, während die Kamera sich ihr annähert. »

- Elisabeth Maurer

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