13 April 2012 10:06 AM, PDT | negativ-film.de | See recent negativ-film.de news »

In ihrem bereits mehrfach ausgezeichneten, auf dem Dok Leipzig 2011 uraufgeführten Dokumentarfilm Work Hard – Play Hard, setzt sich Regisseurin Carmen Losmann mit den Zuständen der gegenwärtigen Arbeitswelt auseinander. Sie geht dabei von der Feststellung aus, dass die Unternehmen von heute in ihrem umsatz- und konjunkturbedingten Optimierungswahn das Leistungsvermögen ihrer Angestellten um jeden Preis steigern möchten. Dabei soll nicht nur eine hochgradig funktionalisierte Büroarchitektur den Mitarbeiter zu einer höheren Produktivität anspornen, auch er selbst, seine Identität, soll den auf Gewinnmaximierung ausgerichteten Zielen seines Unternehmens angepasst werden. Sämtliche Eigenschaften, die ihn als eigenständig denkendes Wesen mit verschiedenen Vorlieben auszeichnen, sollen im Sinne seiner Arbeitgeber modifiziert werden, bis er schließlich, so der Idealfall, auch private Lebensentwürfe ganz der beruflichen Verpflichtung untergeordnet. Bei dem perfekten Angestellten soll es sich somit hauptsächlich um ein nur um seine Karriere bedachtes Individuum handeln. Um dieser geradezu abartig anmutenden Utopie der Konzerne entgegenzukommen, hat sich längst eine Teilbranche in »

- Michael Brodski

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Dirk Lütter


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