11 March 2012 9:12 AM, PDT | negativ-film.de | See recent negativ-film.de news »

Wenn ein bestehendes Werk den Übergang in ein anderes Format wagt, ist damit natürlich immer eine Modifizierung verbunden. Die Übertragung von Fernsehformaten ins Kino ist vielleicht nicht die natürliche Bewegungsrichtung. In Fernsehserien können sich die Figuren komplex über längere Zeit entfalten, die Anlage gewisser Konflikte kann großflächig angegangen werden, die Welt ausführlich gestaltet werden. Im Kino muss es kompakter funktionieren, auch spektakulärer, damit die große Leinwand gerechtfertigt ist, und es muss auch für Nichtkenner der Serie verständlich sein, da ein größeres Publikum erreicht werden soll. In die andere Richtung ist es einfacher, da kann im Fernsehen ein Universum weitergedacht werden. An Beispielen wie Sex and the City lässt sich sehen, dass das, was im Fernsehen unterhaltsam war, im Kino oft nicht ausreicht, aber auch, dass künstlich hinzugefügte Spannungserzeuger den Charme des Fernsehoriginals angreifen können. Allerdings gibt es auch genügend Beispiele für eine gelungene Transformation, man denke nur an Star Trek. »

- Elisabeth Maurer

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"Sex and the City" (1998)


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