15 February 2012 3:33 AM, PST | Moviereporter.de | See recent Moviereporter.de news »

Es ist hinlänglich bekannt, dass sich die intensivsten filmischen und literarischen Erzählungen durch ihre Absicht auszeichnen, den Konsumenten eine Fülle moralischer und grundlegender Fragen in den Kopf zu setzen, ohne sie selbst konkret zu beantworten. Exemplarisch hierfür seien der kubricksche Klassiker '2001 – Odyssee im Weltraum' und 'The Tree of Life', das jüngste Werk des Regie-Phantoms Terrence Malick erwähnt. Das augenscheinlich unbefriedigende Gefühl, einer abgeschlossenen Erzählung beigewohnt zu haben und dennoch wochen–, monate- oder (im Falle von '2001') sogar jahrzehntelang mit variierenden Denkansätzen auf das Erzählte zurückzublicken, entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als das höchste Gut der schönen Künste und lässt das Werk ausgewählter Regisseure und Autoren in die verdiente Unsterblichkeit eingehen...

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The Tree of Life (2011)


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