24 November 2011 9:06 AM, PST | Kinofilme.com | See recent Kinofilme.com news »

Es soll ja Zeiten gegeben haben, in denen kaum jemand im deutschsprachigen Kulturkreis etwas mit den Begriffen ‘Manga’ und ‘Anime’ anfangen konnte. Im mittelalterlichen Zeitalter der VHS-Kassetten war es garnicht leicht an die sagenumwobenenen Zeichentrick-Filme aus dem fernen Osten heranzukommen, die einen mit Hard-sf, einem gerüttelt Maß an Gewalt und animierten Sex lockten. Lange Zeit, so etwa der Großteil der 90er Jahre würde ich sagen, gab es nur zwei Filme, die den Blick des Westlers auf das gezeichnete Nippon-Kino (zum Großteil) definierten: Ghost in the Shell (1995) und Akira (1988). Als noch mitteleuropäische und somit auch meine Beschauungs-Gewohnheiten etwas anders gelagert waren, offenbarte sich mir besonders Katsuhiro Ôtomos Akira (basierend auf dem gleichnamigen Manga vom selben Herren) als gänzlich radikale Erfahrung. So etwas hatte man schlicht bis dahin nirgends zu sehen bekommen.  In der heutigen Internet-Ära, wo man sich via Youtube oder sonstwie jegliches visuelle Erlebnis auf Abruf daheim ansehen kann, mag »


- Spenz

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